Hoftiere
Unsere tierischen Mitbewohner – vom wuscheligen Kaninchen bis zum stolzen Hahn – sorgen für Leben und gute Laune auf dem Gelände der Gärtnerei. Bitte begegnen Sie unseren Tieren und ihrem Zuhause mit Respekt und Achtsamkeit, damit sich alle – Zwei- und Vierbeiner – gleichermaßen wohlfühlen.
Im Eingangsbereich unserer Gärtnerei erwartet Sie ein liebevoll gestalteter Tierbereich, der jederzeit frei zugänglich ist. Besucher können unsere Tiere aus nächster Nähe erleben und füttern. Bitte beachten Sie die Infotafeln mit wichtigen Hinweisen für einen sicheren und tiergerechten Umgang. Alle Einnahmen aus Futterverkauf kommen direkt der Versorgung unserer Tiere zugute.

Standort der Tier-Gehege

Tier-Patenschaften
Mit einer Tierpatenschaft unterstützt Du aktiv Naturschutz, Arterhaltung und soziales Engagement. Sie hilft, Futter, Pflege und medizinische Versorgung zu finanzieren und ermöglicht es Menschen, den Tierschutz zu fördern, ohne selbst ein Tier zu halten.
Das erhälst du als Dank:
- Eine individuell gestaltete Urkunde (per Post und digital)
- Einen persönlichen Namens-Aushang am Gehege
Verwendung des Erlöses:
- Pflege und Instandhaltung der Gehege
- Wohlbefinden der Tiere
- Aufbau eines lebendigen Lehrbiotops


Interesse an einer Tier-Patenschaft?

Knusper
Knusper ist eine junge Mutter – trotz ihres Alters hat sie ihre Rolle mit Ruhe gemeistert. Ihre Jungen kamen in ganz unterschiedlichen Farben zur Welt, vielleicht ein kleines Wunder ihres dreifarbigen Fells. Knusper liebt alles, was zwischen den Zähnen knuspert: egal was – Hauptsache, es macht ihrem Namen alle Ehre.

Dave the magical carrot Wizard
Dave ist eines unserer kleinsten Kaninchen – aber unterschätze ihn nicht! Besonders gern gräbt er geheime Tunnel, die angeblich zu einem verborgenen Karottenvorrat führen. Wer ihn dabei beobachtet, könnte fast glauben, es handle sich um Magie.

Fluffy
Fluffy hatte es als kleines Häschen nicht leicht, doch sie war stets verspielt, neugierig und liebevoll. Sie liebt Bananen, Karottenchips und Buddeln. Durch ihren letzten Partner wurde sie zutraulicher und mutiger. Nach seinem Verlust kam sie von Chiara und Ava zu uns und fand eine neue Hasenfamilie.

Silvester
Sein dreifarbiges Fell ist noch prächtiger geworden als seine Mutter Knusper und macht ihn unter den Hasen unverwechselbar. Ruhig, aber wachsam, bewegt er sich geschickt durch sein Gehege und zeigt die gelassene Stärke, die er von seinen Eltern geerbt hat.

Schneeflöckchen
Schneeflöckchen verzaubert mit blütenweißem Fell, ist flink, neugierig und schlägt wilde Luftsprünge. Schon als kleines Hasenmädchen zog es sie in die Welt hinaus – besonders gerne machte sie damals heimliche Ausflüge ins Wachtelgehege! Dank ihres 360-Grad-Sichtfelds hat das Kaninchen immer alles bestens im Blick. Nur direkt vor der eigenen Nase liegt ihr blinder Fleck – Leckerlis dort muss sie erst erriechen, statt sie zu sehen!

Susuwatari (Spitzname: Susu)
Susuwatari hat eine kleine Pfotenfehlstellung, doch das hält sie keineswegs auf: Die gemütliche Kaninchendame hoppelt entspannt durchs Gehege. Ihre starken Beine gleichen alles aus. Beim Hoppeln, Buddeln und der Fellpflege beweist sie jeden Tag aufs Neue ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit!
Ouessant-Schafe Sauron und Frodo
Das Ouessantschaf ist eine kleine, robuste Schafrasse von der französischen Insel Ouessant. Mit einer Schulterhöhe von etwa 50 cm ist es das kleinste Schaf der Welt. Diese Tiere sind genügsam, leicht zu pflegen und werden oft zur Landschaftspflege in Naturschutzgebieten eingesetzt.

Sauron
Sauron ist ein aktiver und neugieriger kleiner Bock, der stets seine Streicheleinheiten einfordert. Wie sein großer Namensvetter sollte man auch ihn nie aus den Augen lassen – sonst plant er schon den nächsten Streich!

Frodo
Frodo ist ein liebevoller, eher schüchterner Bock und seinem Bruder Sauron stets treu – wie ein echter Gefährte. Die beiden sind unzertrennlich und voller Neugier. Wenn Frodo sich freut, hüpft er mit fast abenteuerlichem Elan durch sein Gehege, als wäre es seine ganz eigene kleine Reise durch Mittelerde.

Grichische Landschildkröte Schiggy
Schiggy ist ein Einzelgänger und lebt seit 2023 bei uns. Zuvor hatte er auch ein liebevolles Zuhause bei Carmen und ihrer Familie. Er ist sehr neugierig, genießt jeden Sonnenstrahl auf seinem Panzer und erkundet gern in den Morgenstunden sein Gehege. Zu seinen Lieblingsspeisen zählen kriechender Günsel, Fette Henne, Löwenzahn und Blüten. Im Winter ist es ihm draußen zu kalt, daher zieht er sich zum Winterschlaf ins Kühlhaus zurück. In seiner Aufwachphase fühlt er sich in unserem beheizten Jungpflanzenhaus (Haus 2) pudelwohl.
Die griechische Landschildkröte, auch als Testudo hermanni bekannt, ist eine kleine bis mittelgroße Schildkrötenart. In Griechenland beheimatet, zeichnet sie sich durch ihren gewölbten Panzer und die gelblichen bis bräunlichen Flecken aus. Diese herbivoren Reptilien sind beliebte Haustiere, benötigen aber eine geeignete Umgebung und Ernährung.

Shubunkin-Goldfisch-Familie
Unsere Shubunkin-Fische stammen aus der Fischzucht Gerstner (Volkach) und leben nun in einem autarken Teichbecken mit einem besonderen Highlight – einem umgebauten Weinballon, der als Aussichtsturm dient. Von dort aus beobachten sie neugierig das Geschehen oder genießen einfach die Ruhe und den Ausblick. Im Winter ziehen sie in das warme Jungpflanzenhaus (Haus 2) um, da sie es lieber gemütlich und warm mögen.
Katzen

Hänsel
Hänsel ist der Bruder von Gretel und seit 2018 Teil unserer Gärtnerei. Er ist der genügsamere der beiden und lässt sich Zeit – besonders, wenn man mit Leckerlis raschelt. Warum auch Stress? Nicht ohne Grund ist er seit September 2023 unser Mitarbeiter des Monats.
Beim Tomatentopfen schläft er oft direkt neben der Topfmaschine und leistet uns stundenlang Gesellschaft – im Winter entweder im Körbchen im Büro oder direkt auf dem Schoß. Wenn es warm ist, streift er über das Gelände und bringt gelegentlich lautstark seine Beute mit, die ihm jedoch meist von Gretel stibitzt wird.
Seinen Aufgaben als Mitarbeiter des Monats kommt er gewissenhaft nach – man sieht ihn regelmäßig auf den Freilandtischen an der Katzenminze knabbern.

Gretel
Gretel ist die Schwester von Hansel und kam gemeinsam mit ihm als Kätzchen in die Gärtnerei. Sie ist sehr lebhaft und extrem verfressen. Meistens müssen wir die Praktikanten warnen, ihre Brotzeittüten gut zu verstauen – sonst werden sie komplett aufgerissen und restlos geleert. Was genau in der Tüte ist, spielt für Gretel selten eine Rolle.
Früher konnte sie sehr laut miauen, hat aber vor einiger Zeit ihre Stimme verloren. Das scheint sie jedoch nicht zu stören. Sie reißt weiterhin fröhlich ihr Maul auf und gibt krächzende Quietschtöne von sich.
Meistens begrüßt Gretel einen schon früh am Morgen, wenn man gerade angekommen ist. Dann zittert ihr Schwanz vor Aufregung, weil sie weiß, dass es ihr morgendliches Leckerli gibt. Oft schaut sie auch im Laufe des Tages kurz vorbei, streift an uns vorbei und zieht dann weiter. Wir vermuten, dass sie wichtige Aufgaben zu erledigen hat – und nur kurz Zeit für eine Streicheleinheit übrig ist, bevor sie weiterzieht.
Hühner und Wachteln

Pauli
Pauli ist der Liebling unserer Hühner-Gruppe und kam 2023 durch Hannes und Conni zu uns in die Obhut. Er ist ein besonders liebevoller und sozialer Gefährte – alles, was er findet, teilt er zuerst mit den anderen. Trotz seiner Sanftheit steht er unangefochten an der Spitze der Gruppe. Ein überstandener Fuchsangriff hat ihn nur noch stärker gemacht – Pauli ist ein echter Überlebenskünstler mit großem Herz.

Eggbert
Eggbert ist das schönste Kind von Schlauberta und eher schüchtern bis zurückhaltend, passt aber immer gut auf die Hühnergruppe auf. Sein lieber Bruder, der immer für ihn da war, wurde leider von einem Fuchs geholt.

Wachtel-Familie
Alle unsere Wachteln wurden 2025 geboren und starten ihren Tag mit einem morgendlichen Sandbad. Den Tag über sind sie eifrig auf Futtersuche und erkunden aufmerksam ihr Umfeld. Besonders gern jagen sie Insekten, immer wachsam und neugierig. Nach ihren Erkundungstouren ruhen sie sich in kleinen Gruppen aus und genießen die Ruhepausen, bevor das nächste Abenteuer ruft.

Schlauberta
Schlauberta ist mit Abstand die schlauste Henne, die uns je begegnet ist. Sie scheint genau zu wissen, was wir vorhaben und ist uns oft einen Schritt vorraus. Eines Tages versteckte sie sich unauffindbar und kehrte stolz mit zehn kleinen Küken zurück. Ihre Jungen leben in ihrer Nähe und haben weiterhin eine enge Bindung zu ihr.

Henrietta
Henrietta ist die Tochter von Schlauberta, einer klugen Zwerg Welsumer Henne. Bereits als Küken zeigte sie Neugier und Mut. Mit ihrem rotbraunen Gefieder und den typisch dunklen Eiern wuchs sie schnell zur führenden Henne im Stall heran. Robust, aufmerksam und selbstbewusst – ein echter Zwerg Welsumer durch und durch.

Egglantine
Eglantine, Schwester von Eggbert und Tochter von Schlauberta, stammt aus einer stolzen Zwerg Welsumer-Linie. Sie ist ruhig, elegant und stets etwas zurückhaltend, doch nie unaufmerksam. Mit glänzendem Gefieder und besonders gleichmäßigen Eiern fällt sie sofort auf. Sie liebt Ordnung im Stall und hält sich aus Streit heraus – bis sie gebraucht wird. Dann zeigt sie, dass in ihr mehr steckt, als man denkt.

Omelettchen
Omelettchen ist das Nesthäkchen der Gruppe – quirlig und voller Energie. Noch nicht ganz so geschickt wie die Anderen, dafür umso neugieriger. Sie flattert, stolpert, pickt überall und bringt Schwung in den Stall. Mit ihrem frechen Wesen und unermüdlichen Tatendrang wickelt sie selbst Schlauberta um den Flügel. Alle wissen: Aus Omelettchen wird mal eine ganz Große.

Frau Siglinde
Frau Siglinde ist eine Henne, die aus einer Legebatterie stammt. Seit ihrer Rettung im Jahr 2022 darf sie ihren Lebensabend bei uns in Ruhe und ohne Stress genießen. Sie ist ausgesprochen zutraulich, sehr neugierig und lässt sich für jeden Snack begeistern.

Dusty
Dusty klettert am liebsten über das Totholz im Gehege. Sobald Besucher sie locken, hüpft die silbrig-gelb-graue Henne herunter und nimmt sich ihren Mehlwurm. Dabei fällt ihre haubenartige Federkrone auf dem Kopf ins Auge. Diese plustrigen Schopffedern sind typisch für Seidenhühner und verleihen Dusty ihr charmantes, leicht zerzaustes Aussehen. Auf einem dicken Ast genießt sie entspannt ihren Snack.

Coco
Coco kommt neugierig aus dem Gebüsch, sobald die Mehlwurmkapsel raschelt. Zielstrebig holt sie sich ihre Belohnung direkt aus den Fingern. Ihr Gefieder ist außergewöhnlich weich, da den Federn die Hakenstrahlen fehlen. Dadurch wirkt es wie feine Wolle oder Daunen. Fliegen kann die kleine Henne deshalb zwar nicht, doch sie bleibt ohnehin viel lieber bodenständig.

Chanel
Chanel weicht ihrer Schwester Coco selten von der Seite und kommt edel heran, um ihren Mehlwurm abzugreifen. Durch eine genetische Eigenheit, die Hyperpigmentierung, ist bei der schwarzen Seidenhenne wirklich alles dunkel: Nicht nur die Federn, sondern auch Haut, Schnabel und Kamm schimmern in tiefem Blau-Schwarz. Danach zieht sie sich zufrieden in den Schatten zurück.

Wölkchen
Die schneeweiße Henne Wölkchen trippelt ohne Scheu auf Besucher zu, nimmt ihren Mehlwurm entgegen und marschiert direkt weiter ins Sandbad. Wenn sie sich dort genüsslich wälzt, fällt eine anatomische Seltenheit auf: Als Seidenhenne besitzt Wölkchen eine doppelte Hinterzehe – also ganze fünf Zehen pro Fuß statt der üblichen vier. Danach schüttelt sie sich kurz aus.

Schutz bedrohter Arten
Viele Insektenarten sind durch Lebensraumverlust und Pestizide bedroht. Gärtnereien wie unsere können aktiv zum Schutz beitragen, indem sie auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten, heimische Pflanzen fördern und Lebensräume schaffen. Blühstreifen, Insektenhotels und naturbelassene Bereiche bieten Nahrung und Unterschlupf beispielsweise für Wildbienen, Schmetterlinge und Marienkäfer. Durch nachhaltige Bewirtschaftung und den Einsatz von Nützlingen wird die Artenvielfalt erhalten und gefördert.
